Sozialpartner IG Metall geht vor Verhandlungen in die Offensive: Leiharbeit braucht enge Grenzen!
Noch vor diesem Wochenende und damit wenige Tage vor den am 22.02.2012 beginnenden Tarifverhandlungen der IG Metall mit den Verbänden der Zeitarbeit verteilt die Metaller Gewerkschaft in überregionalen Zeitungen eine Broschüre mit dem Titel: “Arbeit auf Abwegen” und präsentiert Zahlen, Daten und Fakten zur Leiharbeit in Deutschland.
Unternehmen missbrauchen Zeitarbeit als Billigstrategie
Mit dieser und ähnlichen Herausstellungen im Text wie z.B. nur “7 von 100 der vormals arbeitslosen Leiharbeitnehmer werden dauerhaft in die Festanstellung übernommen”, “Leiharbeit bietet Langzeitarbeitslosen kaum zusätzliche Arbeitsmarktchancen” und “wer ständig um seine Existenz fürchten muss, kann nicht innovativ sein” präsentiert sich der Sozialpartner der Öffentlichkeit.
Untermalt wird diese Broschüre auch von Statements zweier Politiker (Matthias Machnig, SPD und Karl-Josef Laumann, CDU), die zum einen wieder mehr Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt fordern (Machnig) und zum anderen festhalten, dass sich die Würde der Erwerbsarbeit in der Bezahlung ausdrückt (Laumann).
Appell an die Politik: Engere gesetzliche Rahmenbedingungen für die Zeitarbeit
Abschließend wird von der IG Metall ganz klar Equal-Pay und Equal-Treatment für – sowie die zeitliche Begrenzung der Zeitarbeit gefordert.
Es wird auf die mittlerweile 1.200 “erkämpften” Besserstellungsvereinbarungen hingewiesen und festgehalten: “Tarifverträge können positive Regelungen für Teilbereiche schaffen – gesetzliche Regelungen sind darüber hinaus erforderlich, um über alle Branchen und Bereiche Wirkung zu erzeugen.”
Redaktion / IG-Metall












